Lady of the Lake, an oil painting by Theo Michael of Larnaca flamingos

Die Dame vom See, eine Geschichte voller Geheimnisse und Wunder...

 Lady of the Lake, an oil painting by Theo Michael of Larnaca flamingos

Die Luft und der See waren ruhig und still,
Man hörte nur der Vögel hohes Geschrill.
Die Flamingos standen auf ihren Streichholzbeinen,
Sie fraßen Garnelen aus den Seeablagerungen, wie man meinen könnte.
Ich lag auf dem Rücken und schaute zum Himmel,
Schwarzgefiederte Möwen flogen hoch im Geschwimmel.
Die rosa Flamingos waren unten am See,
Sie posierten, gaben eine Show, ach wie schee.
Die Sonne war warm auf meinem Gesicht,
Während ich meinen Geist an einem anderen Ort zur Ruhe richt'.
Dann sah ich eine Vision, so klar und rein,
Eine wunderschöne Frau erschien mir, nicht allein.
Sie war groß und schlank und nur spärlich bekleidet,
Mein Herz schlug schneller, als es je getan hatte, unbegeleitet.
Ihre Haut sah glatt und sehr hell aus, welch Pracht,
Ich versuchte mein Bestes, nicht zu starren, in dieser Nacht.
Sie bewegte sich langsam zum See hin,
Ich musste prüfen, ob ich wach war, welchen Sinn.
Sie ging nicht wie man es gewöhnlich macht,
Sie schwebte... ja, sie konnte es, in dieser Nacht!
Sie hielt am Ufer an und starrte nur,
Ließ ihren Schal fallen, so dass ihre Schultern entblößt waren, auf der Naturspur.
Sie ging direkt hinein und stand bei den Flamingos,
Sie stand unter ihnen, sie sah so gut aus, wie man es nur kann so.
Die Flamingos schienen keine Angst zu haben,
Sie umringten sie von vorne und hinten, in ihren Waben.
Mit ihren langen Hälsen streichelten sie ihre Arme,
Sie schätzten ihre weiblichen Reize, mit all ihrem Charme.
Sie bückten sich und wiegten sich bei ihrer sanften Berührung,
Sie liebten sie offensichtlich sehr, in tiefer Rührung.
Sie streichelte und umarmte, während sie still standen,
Als wären sie hypnotisiert, folgten sie ihren Händen.
Doch da endet meine Geschichte nicht,
Es gibt noch mehr zu erzählen, meine Leser, so ist mein Bericht.
Wo einst drei Flamingos gewesen waren,
Dort waren nun vier zu sehen, sie waren nun da!
Kein Zeichen von der „Lady des Sees“ mehr,
War alles nur ein großer Schwindel gewesen, schwer?
Ich stand auf und drehte mich, um wegzugehen,
Da hörte ich einen Flamingo sagen, was konnte geschehen...
Ich bin die Lady des Sees,
Meine Flamingos werde ich nicht verlassen, sie stehen in meiner Obhut, ganz gewiss.
Ich drehte mich um und schaute, um zu sehen,
Wer es war, der zu mir gesprochen hatte, was konnte da geschehen.
Ein Flamingo stand groß und stolz,
Es hob seine Flügel lautlos empor, aus edlem Holz.
„Ich bin die Lady des Sees“, sagte es noch einmal,
Und in den Himmel stieg es auf, zum letzten Mal...

 

Ein Gedicht von Chris Christodoulou 05.02.2018

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Gekürzt von Anja Michael

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